
Am 25. Spieltag empfängt Viktoria Aschaffenburg am Freitagabend (27.03./19 Uhr) vor heimischer Kulisse die Mannschaft des SV Wacker Burghausen.
Das Team von Cheftrainer und Ex-Nationalspieler Lars Bender holte am vergangenen Spieltag im Derby gegen den Tabellennachbar aus Buchbach einen Punkt. Somit konnte die Mannschaft von der Salzach ihren Vorsprung auf den Relegationsplatz auf 13 Punkte vergrößern.

Nach der Winterpause kamen die Oberbayern noch nicht so in Fahrt, wie es sich Chefcoach Lars Bender erhofft hatte. So stehen aus den letzten fünf Pflichtspielen lediglich vier Punkte auf der Habenseite. Vor allem auf auswärtigem Gelände tun sich die Oberbayern schwer. Beim Auftakt nach der Winterpause kam es in Vilzing zu einer deutlichen 0:3-Niederlage. Danach folgten ein Heimerfolg gegen Eichstätt, eine weitere deutliche Auswärtsniederlage gegen Illertissen und ein 0:0 im Derby gegen Buchbach. Insgesamt verweilt die Elf aus Burghausen auf Tabellenplatz 11 mit 32 Punkten, jedoch hat der SVW noch zwei Nachholspiele, womit man im Optimalfall noch auf Platz 5 vorrücken könnte. Der treffsicherste Akteur ist Mittelfeldmann Felix Bachschmid mit neun Torerfolgen aus 21 Einsätzen. „Mit Wacker erwartet uns eine spielstarke Mannschaft. Enorm wichtig wird daher sein, das Zentrum zu kontrollieren. Gelingt uns das nicht, werden wir es gegen sie schwer haben“, befindet SVA-Cheftrainer Felix Luz.
Am Dienstagabend stand die Elf von Trainer Lars Bender zwar im TOTO-Pokal Halbfinale, musste sich aber bei den Würzburger Kickers mit 1:2 geschlagen geben. Somit treten die Schwarz-Weißen innerhalb von vier Tagen gleich zwei Mal die lange Reise nach Unterfranken an. „Das war ein schweres Spiel in Würzburg, aber Wacker hat einen breiten Kader und ist in der Lage, personell zu rotieren“, schätzt der 44-jährige Coach die Lage sachlich ein. „Ob das ein Nachteil für sie ist, kann man schwer beurteilen. Wir müssen nach uns schauen und unseren Matchplan umsetzen, um die drei Punkte bei uns am Schönbusch zu behalten.“
Für die Viktorianer gibt es indes nach nur einem Punktgewinn im Jahr 2026 eine alternativlose Zielsetzung: Ein Sieg muss her. Durch die Niederlagen gegen Ansbach und Würzburg sind die Weiß-Blauen mittlerweile an das Tabellenende zurückgefallen - Schwaben Augsburg ist auf dem zweiten Relegationsrang bei einem Spiel weniger fünf Punkte entfernt. Dieser Abstand soll unbedingt verkürzt werden. Wie dieser Erfolg, den die Mannschaft nicht nur tabellarisch, sondern auch perspektivisch für das Selbstbewusstsein dringend braucht, weiß der SVA-Coach genau: „Wir brauchen definitiv ein Erfolgserlebnis, um uns das nötige Selbstvertrauen zu holen, das die Mannschaft im weiteren Abstiegskampf unabdingbar braucht. Ich bin aber überzeugt von unseren Jungs und davon, dass der Knoten aufgehen wird, wenn es uns endlich gelingt einmal in Führung zu gehen.“
Der Direktvergleich beider Vereine ist ziemlich ausgeglichen. In den bisherigen 15 Aufeinandertreffen gingen die Weiß-Blauen viermal als Sieger vom Platz, in sechs Begegnungen teilte man sich die Punkte und in fünf Partien hieß der Sieger Burghausen. Der letzte Dreier der Viktoria liegt allerdings schon vier Spielzeiten zurück (21/22). Damals setzten sich die Weiß-Blauen mit einem 3:1-Heimsieg durch. Im Hinspiel setzte es für den SVA hingegen mit 2:5 eine deutliche Niederlage.

Hat schon einige Zweikämpfe gegen die Mannschaft von der Salzach geführt - der Kapitän der Viktorianer Benjamin Baier (Foto: Julien Christ / sportfotografie.de)
Verzichten muss Cheftrainer Luz am Freitagabend auf die Langzeitverletzten Michael Gorbunow, Emirhan Delikaya und Alexander Leuthard. Außerdem können auch Eren Bozan und Othmane El Idrissi nicht mit dabei sein.
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Stand: 26. März 2026 / Autorin und Redaktion: Melanie Grün-Schmidt
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