Viktoria News
Vorbericht: Um jeden Millimeter kämpfen
07. Mai 2026

Es wird immer spannender im Kampf um den Klassenerhalt. Noch bestehen für die Weiß-Blauen rechnerisch alle Möglichkeiten, vom direkten Klassenerhalt, über die Teilnahme an der Abstiegsrelegation bis hin zum direkten Abstieg.

Am vorletzten Spieltag der Saison wartet mit dem TSV Buchbach am Freitagabend (08.05./19 Uhr) ein unberechenbarer Gegner in Oberbayern auf die Mannschaft von SVA-Cheftrainer Felix Luz. Denn nach einer überaus starken Vorsaison (Platz 2) musste der TSV in der Winterpause den Weggang ihres erfolgreichen Cheftrainers Aleksandro Petrovic (Co-Trainer bei der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga) wegstecken. Doch sein Nachfolger Marc Unterberger konnte nicht die gewünschten Impulse setzen. So entschied man in Buchbach vor dem 32. Spieltag, in die restlichen Spiele ohne Unterberger zu gehen. Derzeit wird die Mannschaft von Andreas Bichlmaier betreut. „Der TSV hat trotz der Wechsel eine stabile Saison gespielt und sich frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. Uns erwartet eine kompakte Mannschaft in einem engen Stadion und dementsprechend wird es um jeden Millimeter gehen“, blendet Felix Luz die Begleitumstände weitestgehend aus.

Ausblick auf das Spiel

Nach der Vizemeisterschaft in der zurückliegenden Spielzeit musste man sich in Oberbayern zum Start in die neue Saison mit wechselhaften Ergebnissen zufrieden geben, ehe im Herbst und vor der Winterpause eine deutliche Stabilisierung erfolgte und ein Mittelfeldplatz zu Buche stand. Dann kam wie bereits erwähnt der Verlust von Coach Petrovic, der bereits als Spieler, Spielertrainer und zuletzt als Chef maßgeblich für die erfolgreiche Entwicklung des TSV verantwortlich war. Unter seinem Nachfolger, Marc Unterberger, holte man nach der Winterpause aus 11 Spielen lediglich 13 Punkte. Dennoch belegt die Mannschaft mit Platz 11 einen Tabellenplatz, der keinerlei Abstiegssorgen mehr verursacht. Am vergangenen Wochenende präsentierte sich der TSV gegen Tabellenführer Nürnberg nach dem erneuten Trainerwechsel dann aber deutlich gezeichnet und kam mit 1:8 komplett unter die Räder.  Insgesamt hat man im Kader eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Kräften wie Kapitän Philipp Walter, Sammy Ammari und Tobias Heiland sowie jungen, dynamischen Spielern. Offensiv sorgen die beiden treffsicheren Tobias Stoßberger (10 Tore) und Samed Baher (9 Tore) für Gefahr. „Wir dürfen Buchbach gar nicht erst nicht ins Spiel kommen lassen, denn speziell vor heimischem Publikum fühlen sie sich wohl. Der TSV ist eingespielt, tritt als geschlossene Einheit auf und kann dadurch im eigenen Stadion eine enorme Wucht entwickeln. Darauf stellen wir uns ein, müssen dagegenhalten und unseren Matchplan konsequent durchziehen“, erklärt der Coach weiter.

Für die Viktorianer gilt wie immer: alles oder nichts. Es geht um den Klassenerhalt und um eine gute Ausgangsposition für das Heimspiel am letzten Spieltag – ohne Hilfestellung der Fürth-Profis aus der 2. Bundesliga zu benötigen. Dafür braucht es Zählbares aus der SMR-Arena. Dass sein Team eine Einheit ist und alles für das Erreichen dieses Ziels gibt, wurde in den vergangenen Wochen immer wieder deutlich. Besonders auswärts präsentieren sich die Weiß-Blauen stark und blieben zuletzt vier Mal in Folge auf auswärtigen Plätzen ungeschlagen. „Für uns hat sich an der Ausgangslage im Vergleich zu den Vorwochen nichts geändert. Wir stehen noch unter dem Strich, müssen Punkte holen und wollen dieses Auswärtsspiel gewinnen. Nichtsdestotrotz werden wir nicht kopflos agieren, müssen im Umschaltspiel sofort immer wieder in die Position kommen und gegen den Ball aktiv jeden Zweikampf annehmen, jede Flanke verhindern und jegliche Torgefahr vor dem eigenen Gehäuse unterbinden.“

Der direkte Vergleich zwischen beiden Teams ist nahezu ausgeglichen: In den bisherigen Regionalliga-Duellen feierte die Viktoria sechs Siege, dazu kommen fünf Unentschieden und sieben Erfolge für den TSV. Das Hinspiel verloren die Viktorianer mit 0:1 im eigenen Stadion.

Spielt eine überzeugende erste Regionalliga-Saison: SVA-Nachwuchstalent Justin Berg (vorne). Der 20-Jährige kam in 25 Partien zum Einsatz und erzielte auch schon einen Treffer. (FOTO: Julien Christ)

Personalien

Neben den Langzeitverletzten fehlen auch David Néné und Jesper Penterman.


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Stand:  07. Mai 2026 / Autorin und Redaktion: Melanie Grün-Schmidt 

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